Schwäbische Alb - Region Neckar-Alb
 
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letzte Aktualisierung:
Samstag, 22. Februar 2014

Anschrift:
Kulturwerk Neckar-Alb
Postfach 1624
72606 Nürtingen

Infotelefon:
0176-85270515

JÜNGSTE VERANSTALTUNG:

- 29. Oktober 2011 - Ahnengedenken statt Halloween

kommende Veranstaltungen 2012:

24. März 2012 Frühlingsfest/Winteraustreiben - Frühjahrstag- und Nachtgleiche

Heimat ohne Gentechnik

Wir wünschen uns eineStreuobstwiese im Frühling

Heimat
ohne Gentechnik!

 Keine Freisetzungsversuche in Oberboihingen und anderswo!

 

Warum?

 

1. Unerwartete Effekte – Die Bedeutung des Erbmaterials ist vielschichtig und weitestgehend unerforscht

Bei gentechnischen Experimenten kann das Risiko in keinster Weise abgeschätzt werden, da die Bedeutung des Erbguts äußerst vielschichtig (welches Gen wirkt wie und vor allem wie auf andere?) und dazu noch weitgehend unerforscht ist. Wird ein Freilandversuch angesetzt, wird eine eventuelle Bedrohung der Umwelt billigend in Kauf genommen. Bisher können unerwartete Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden. Das Gegenteil ist oftmals der Fall. Negative Nebenwirkungen sind nachgewiesen. (siehe Punkt 3)

2. Freigesetzte gentechnisch veränderte Organismen sind nicht mehr rückholbar

Sind gentechnisch veränderte Organismen erst mal in Umlauf gebracht worden, sind diese nicht mehr rückholbar. Die Kontamination großer Gebiete mit Genpflanzen nimmt dann seinen Lauf. Denn Pflanzen beachten keine Grundstücksgrenzen. Jeder kennt die Verbreitung der Blütenpollen durch Wind, Insekten und Vögel.

3. Genpflanzen  greifen das ökologische Gleichgewicht an

In Pflanzen eingebautes Insektengift kann auch die nützlichen Insekten töten. Schädlinge werden resistent. Genveränderte Pflanzen fordern durch diese zwei Effekte den Einsatz von noch mehr Spritzmitteln, wie jüngst bewiesen wurde.
Anfang dieses Jahres ist bekannt geworden, dass sich in den Baumwollfeldern der USA ein Unkraut breit macht, dass gegen das Monsanto-Herbizid „Round Up“ resistent ist. Die Folge: Das über drei Meter hohe Unkraut überwuchert die Baumwollfelder. Manche Bauern mussten ihre Felder bereits aufgeben. (SCHROT & KORN, März 2007)

4. Gentechnik steht der natürlichen  Kulturvielfalt entgegen

Die natürliche Vielfalt innerhalb der Pflanzenwelt ist durch genmanipulierte Retortenprodukte akut bedroht. Wer  –außer vielleicht der Freizeitgärtner - kann es sich dann noch leisten, etwa das Emmerkorn oder gar das Einkorn in seiner Ursprünglichkeit zu pflanzen; vorausgesetzt, dass überhaupt noch unverseuchtes Saatgut in Zukunft existieren sollte. Dem Erwerbsbauern wird das aus finanziellen Gründen nicht mehr möglich sein. Der Monsanto-Konzern rückt seinem Ziel, die Landwirtschaft auf der ganzen Welt unter seine Kontrolle zu bringen (GENMAIS IN DEUTSCHLAND, 2. Auflage 2005), Tag für Tag näher. Die globale Ausbreitung der Gentechnik fördert den weltweiten Konkurrenzkampf unter den Landwirten und reduziert die Vielfalt lokal angepasster Kulturpflanzen. (GENTECHNIKFREIE ANBAUREGION-RT)

5. Agrokonzerne nehmen den Landwirten die bäuerliche Unabhängigkeit

Genpflanzen unterliegen dem Patentschutz. Die Agrarmultis versuchen den Nahrungsmittelmarkt der ganzen Welt in die Hand zu bekommen. Der Markt dürfte längst unter ihnen aufgeteilt sein. Im Sinne einer „agrartechnischen Weltherrschaft“ verkaufen Agromultis Pflanzenschutzmittel und das gentechnisch veränderte Saatgut kombiniert.  Dieser Kombi-Pack von Saatgut und dem entsprechenden Pflanzengift lassen die bäuerliche Unabhängigkeit bald der Vergangenheit angehören.

6. Langzeitschäden für den Menschen

Es ist nicht geklärt, wie sich der Verzehr von GVO langfristig auf die menschliche Gesundheit auswirkt. Es hat keine Versuche gegeben. Somit werden alle Konsumenten zu Testpersonen gemacht.
Besonders bedenklich sind die Antibiotika-Resistenzen, die in viele bisher entwickelte Gentech-Pflanzen installiert wurden. Sie können auf Bakterien übergehen und resistente Keime hervorbringen.

Weiterführend:

 
Genmais in Deutschland
 
Gentechnikfreie Anbauregion Reutlingen

 

AKTION! Aufkleberkampagne:

"Heimat ohne Gentechnik!"

Was kannst Du persönlich  für eine gentechnikfreie Heimat tun?
 
Oberboihingen ist nach derzeitigen Voraussetzungen erst der Anfang einer großflächigen Kontamination mit Genpflanzen bei uns hier.

Aktualisierung (9. April'08):
 
Feldbesetzer haben sich durchgesetzt!
siehe Pressespiegel!
Leider war dies nicht das letzte Genfeld. 
Deshalb: Weitermachen!!!


 
Wenn auch Dir eine möglichst ungetrübte Heimat wichtig ist, kannst Du auf verschiedene Art und Weise aktiv werden.

  • Lass Dir was einfallen? Sei innovativ! 

  • Fordere bei den verschiedensten Stellen Infomaterial an! (siehe oben) Verteile es!

  • Fordere unseren Aufkleber an! Reiche ihn weiter. Klebe ihn auf Deinen Schulblock, auf Dein Auto! (Erhältlich gegen Einsendung einer 55 Cent-Briefmarke an untenstehendes Postfach. Sind mehrere Exemplare gewünscht bitte anfragen!)
    Bei Selbstabholung sparst Du Dir die Portokosten und bekomst den/die Aufkleber umsonst.

    Heimat ohne Gentechnik   Aufkleberkampagne von Kulturwerk Neckar-Alb
  • Gebe unser Flugblatt weiter! Gerne kannst Du uns bei einer Verteilaktion unterstützen. Trete mit uns in Kontakt!
     --->Flugblatt zum ausdrucken als PDF-Datei

  • Zeige Solidarität mit Feldbefreiern! (Infos bei Gendreck-Weg.de)

    ein Bild

 

Egal was Du machst! Es sollte dazu dienen, die schwellende Gefährdung durch die Machenschaften einer kleinen Minderheit, die danach trachtet, die Landwirtschaft (unsere Nahrungsmittelhersteller!) weltweit unter Kontrolle zu bekommen, im öffentlichen Bewusstsein zu halten.
 

Gentechnik muss von allen als Gefahr für uns alle begriffen werden!

Anschrift:
Kulturwerk Neckar-Alb
Postfach 16 24
72606 Nürtingen

Infotelefon: 
01803-663388-78665 (0.09 €/Minute) 


email/ePost




Umfrage während Verteilaktion:

Anfang September 2007 übermittelten uns zwei engagierte Unterstützer dankenswerter Weise folgende Erfahrungswerte hinsichtlich des Wissenstandes und der Reaktion von Personen, die im Zuge einer Verteilaktion des Aufklebers "Heimat ohne Gentechnik" angesprochen wurden: 

47 % wussten von der Thematik nichts oder sehr wenig
34 % machten spontan mit und waren bereits über die Problematik im Bilde
11 % hatten überhaupt kein Interesse
 4 % wollen die Sache in der Schule ansprechen
 2 % verteidigten die Gentechnik als gute Sache für die Menschheit
 2 % waren bez. grüner Gentechnik falsch informiert 

Es muss natürlich darauf hingewiesen werden, dass diese Zahlen nicht repräsentativ für die Haltung der Gesamtbevölkerung in der Region sind. Aber aufhorchen lässt allemal, dass fast die Hälfte der Angesprochenen über die Problematik "grüne Gentechnik" nicht oder nur sehr wenig Bescheid wusste!  


Immer auf dem Laufenden:
Als Aktivist für eine Heimat ohne Gentechnik bist Du mit unserem
Pressespiegel immer auf dem Laufenden!

--->
Pressespiegel (derzeit nicht aktuell - Ehrenamtlicher Mitarbeiter gesucht!)


 
   
Warum der Name Neckar-Alb?  
  Die Idee "Kulturwerke der Regionen" möchte einzelne Regionen in Deutschland in ihrer Vielgestaltigkeit und Vielschichtigkeit erlebbar machen. Letztendlich soll es an vielen Orten in Deutschland Kulturwerke geben. Weitere Ausführungen dazu sind bei unserer Dachorganisation "Kulturwerke Deutschland"' einzusehen.
Die Kulturwerkregionen sind nicht nach einem festen Schema, etwa nach politisch-administrativen Gebieten, benannt. Die Namen sind im Sinne einer groben räumlichen Einordnung zu verstehen.

Für den Namen unseres Kulturwerkes "Neckar-Alb" haben wir uns entschieden, weil der Neckar und die Alb unsere Region in mannigfaltiger Weise geprägt haben, prägen und prägen werden. Neckar und Alb bringen eine Menge an Assoziationen mit sich, die unsere Kulturwerkregion sehr gut beschreiben können. Demzufolge machen wir vor Landkreisgrenzen nicht halt und sind auch außerhalb der Landkreise Balingen (Zollernalbkreis), Reutlingen, Tübingen (die Landkreise der politisch-administrativen "Region Neckar-Alb") aktiv.
 
 
   
 
   
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