Schwäbische Alb - Region Neckar-Alb
 
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letzte Aktualisierung:
Samstag, 22. Februar 2014

Anschrift:
Kulturwerk Neckar-Alb
Postfach 1624
72606 Nürtingen

Infotelefon:
0176-85270515

JÜNGSTE VERANSTALTUNG:

- 29. Oktober 2011 - Ahnengedenken statt Halloween

kommende Veranstaltungen 2012:

24. März 2012 Frühlingsfest/Winteraustreiben - Frühjahrstag- und Nachtgleiche

Oliver Ritter im Gespräch

Oliver RitterKWNA: Was hat Sie bewogen, Bücher über die Rollenverteilung von Mann und Frau zu schreiben? Gibt es nicht schon genug Literatur über dieses Thema?

O.R.: Allerdings, mehr als genug. Aber ich schreibe nicht über "Rollenverteilung".
Das ist ja gerade die Misere, daß Mann- und Frausein heute als Rolle verstanden wird, als etwas Künstliches, Zugelegtes, das man denn auch beliebig modifizieren, stylen und stutzen kann, je nach Saison, so daß beim Mann z.B. der "Macho", der "Softie" oder der "bewegte Mann" favorisiert wird. 
Für mich ist das Frevel, ein äußerst leichtfertiger Umgang mit Gottes Schöpfung. Und man sieht ja, was dabei herauskommt: Männer wie Frauen sind völlig verwirrt und ihre Beziehungen dementsprechend chaotisch. Wir sollten uns wieder auf eine ganz einfach Wahrheit besinnen: Ein Mann ist ein Mann und eine Frau ist eine Frau. Und beide haben bestimmte Wege, durch die sie sich selbst erfüllen können. Diese Wege sind leider weitgehend in Vergessenheit geraten, deshalb habe ich "Magische Männlichkeit" und "Mysterium Weib" geschrieben. Und es geht ja um noch viel mehr.
Selbstverwirklichung ist die Voraussetzung einer gesunden Geschlechterbeziehung. Die ist Voraussetzung einer gesunden Familie und wohlgeratener Kinder. Menschen, die mit sich selbst in Einklang sind, sind die Voraussetzung einer gesunden Gesellschaft und einer heilen Erde. Sie sehen, wie wichtig es ist, über Mann und Frau zu schreiben.


KWNA: Wie waren die Resonanzen der Leser der Bücher "Magische Männlichkeit" und "Mysterium Weib"? 

O.R.: Wenn ich auf meine Fanpost schaue, sehr positiv. Und zwar gerade von Seiten der Frauen. Es schreiben mir Frauen zwischen 20 und 80 und alle sind begeistert, weil sie spüren, daß sich etwas verändern muß. Natürlich wird es auch Frauen geben, die die Dinge anders sehen. Aber die schreiben mir nicht, vielleicht weil sie merken, daß ich nicht zu belehren bin.


KWNA: Ist Ihrer Meinung nach die ideale Familienkonstellation die seit jeher praktizierte Vater (arbeitet)-Mutter (daheim)-Kind-Konstellation? 

O.R.: NEIN! Diese Konstellation ist ein typisches Produkt des industriellen Zeitalters - wenn Sie unter "Arbeit", wie ich vermute, eine fremdbestimmte, auswärtige Arbeit verstehen. Diese Art Arbeit, eben der lustlose 8-Stunden-Tag mit seinen stupiden Verrichtungen in Büros und Werkhallen wurde zum Totengräber des Mannes. Millionen Männer meistern sie bis heute mit einem erstaunlichen Heroismus. "Zähne zusammenbeißen und durchhalten". Sie verhärten sich, werden zum Roboter, und abends kommen sie mißmutig und abgekämpft nach Hause und verwandeln sich in ein zeitungsraschelndes Etwas. Solche Männer können weder ihrer Frau noch Ihrer Familie Kraft geben, sie sind am Ende! Die Situation hat denn auch zu einer gewaltigen Dominanz der Frauen im familiären Bereich geführt, bis dahin, daß sie ihre Kinder gegen den "unerträglichen" Vater ausspielen. Insofern kann man es fast begrüßen, daß die meisten Frauen heute ganz gerne die Härte des Berufslebens auf sich nehmen. Das entlastet den Mann ein wenig - wenn er nicht so dumm ist, daß er ebenfalls arbeitet. Es gibt aber bessere Lösungen als daß sich einer ruiniert oder beide halb ruinieren (Arbeitsteilung). Ich werde in meinem Vortrag darauf zu sprechen kommen.


KWNA: Was kann man dann tun, um Frauen nicht zu diskriminieren, die aufgrund ihrer Lebensumstände gezwungen sind, arbeiten zu gehen und "ihren Mann" zu stehen?

O.R.: Diskriminiert jemand diese Frauen? - Doch höchstens die "Ewiggestrigen". Ich persönlich achte das Selbstbestimmungsrecht eines jeden Einzelnen und wenn eine Frau "gezwungen" ist, also gegen ihren Willen eine bestimmte Arbeit verrichten muß, kann man eigentlich nur Mitgefühl haben. Aber wie ich schon sagte: Es gibt für jedes Problem eine Lösung. Niemand ist verurteilt, ein Leben in Fremdbestimmung zu führen! Das ist das Credo meiner Arbeit als Lebensberater.


KWNA: Was würden Sie unseren männlichen und weiblichen Lesern, in je einem Satz formuliert, mit auf den Weg geben wollen? 

O.R.: Beiden das Gleiche: "Sei du selbst!"


KWNA: Wir danken Ihnen für das Gespräch.


Oldenburg, 23. Januar 2008

 
   
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Warum der Name Neckar-Alb?  
  Die Idee "Kulturwerke der Regionen" möchte einzelne Regionen in Deutschland in ihrer Vielgestaltigkeit und Vielschichtigkeit erlebbar machen. Letztendlich soll es an vielen Orten in Deutschland Kulturwerke geben. Weitere Ausführungen dazu sind bei unserer Dachorganisation "Kulturwerke Deutschland"' einzusehen.
Die Kulturwerkregionen sind nicht nach einem festen Schema, etwa nach politisch-administrativen Gebieten, benannt. Die Namen sind im Sinne einer groben räumlichen Einordnung zu verstehen.

Für den Namen unseres Kulturwerkes "Neckar-Alb" haben wir uns entschieden, weil der Neckar und die Alb unsere Region in mannigfaltiger Weise geprägt haben, prägen und prägen werden. Neckar und Alb bringen eine Menge an Assoziationen mit sich, die unsere Kulturwerkregion sehr gut beschreiben können. Demzufolge machen wir vor Landkreisgrenzen nicht halt und sind auch außerhalb der Landkreise Balingen (Zollernalbkreis), Reutlingen, Tübingen (die Landkreise der politisch-administrativen "Region Neckar-Alb") aktiv.
 
 
   
 
   
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